Der Arbeitstag eines Liftmanagers

Was macht eigentlich ein Liftmanager? Was sind seine wichtigsten Aufgaben und wie sieht ein gewöhnlicher Arbeitstag aus? Liftmanager stehen in ständigem Kontakt mit den Kunden und Herstellerfirmen, erklärt eine Mitarbeiterin von Hundt Consult. Was den Arbeitsalltag eines Liftmanagers sonst noch ausmacht, erläutert sie im folgenden Beitrag.

Der Arbeitstag von uns Liftmanagern beginnt wie bei vielen anderen Menschen auch: mit einem heißen Kaffee oder Tee. Als nächste Amtshandlung prüfen wir die E-Mail-Eingänge sowohl in unseren eigenen als auch in den Kundenordnern. Das ist besonders wichtig, denn per E-Mail erfahren wir von allen Neuigkeiten und Ereignissen rund um die Aufzugsanlagen, die wir verwalten. Das sind zum einen Wartungs- und Prüfberichte. Zum anderen zählen Meldungen neuer sowie bereits erledigter Störungsfälle und Anlagenstillstände bis hin zu Reparaturscheinen dazu. Alle diese Meldungen geben wir in unsere Datenbank ein, legen sie in unserem System ab und informieren unsere Kunden und die Wartungsnehmer über die aktuellen Vorfälle. Wartungsnehmer sind die Herstellerfirmen der Aufzüge. Sofern wir Prüfberichte erhalten, müssen wir, falls erforderlich, auch die Mängelbeseitigung und die Nachprüfungen in die Wege leiten.

Status Quo der Aufzugsanlagen immer im Blick haben

Sobald alle eingegangenen E-Mails bearbeitet sind, fragen wir die stehenden Anlagen, offenen Störungen und Reparaturen bei den verschiedenen Wartungsnehmern ab. So können wir die Aufzugsanlagen bestmöglich im Auge haben und unseren Kunden eine zeitnahe Rückmeldung geben, wie es um ihre Aufzüge und Fahrtreppen bestellt ist. Immer mal wieder – vermehrt vormittags – klingelt auch das Telefon und wir nehmen neue Meldungen zu Störungen und Stillständen der Anlagen unserer Kunden entgegen. Natürlich müssen wir diese auch in unserem System einpflegen und die Wartungsnehmer entsprechend über die gemeldeten Störungen informieren.

Auch über den Tag eingehende Mails müssen zeitnah bearbeitet werden. Da wir auch Angebote für unsere Kunden einholen, vergleichen und gegebenenfalls nachverhandeln, ist dies ebenfalls ein großer Bestandteil unserer Arbeit. Die Verhandlungen mit unseren Wartungsnehmern sind nicht immer leicht – dennoch schaffen wir es immer wieder, Ergebnisse zu erzielen, mit denen unsere Kunden zufrieden sind. Sowohl unsere Kunden als auch die Wartungsnehmer erhalten von uns auch Erinnerungs-E-Mails für offene oder fehlende Rechnungen, Ausführungstermine bei Reparaturen, Auftragserteilungen oder ähnliches.

Rechnungskontrolle: Stimmen Preis und Leistung?

Auch wenn ein Großteil unserer Kommunikation per E-Mail abläuft: Wir bearbeiten auch täglich die eingehende Post. Wir überprüfen zum Beispiel die Rechnungen der Wartungsnehmer an unsere Kunden. Dabei kontrollieren wir unter anderem, ob die berechneten Preise mit den vereinbarten Verträgen übereinstimmen oder die Leistungen mit den vorher gesendeten Arbeitsscheinen der Wartungsnehmer übereinstimmen.

Keine regelmäßigen, aber wichtige Aufgaben eines Liftmanagers sind das Prüfen und Versenden von Liftmanagement-Reports an unsere Kunden sowie das Vor- und Nachbereiten von Jour Fixe mit den Kunden. Wir sind auch dafür verantwortlich, neue Aufzugsanlagen unserer bestehenden oder Neukunden in das Liftmanagement aufzunehmen. Hierzu müssen wir alle relevanten Daten in unsere Systeme eintragen, alle entsprechenden Firmen wie Wartungsnehmer oder die Zuständige Überwachungsstellen wie TÜV oder DEKRA informieren und Verträge zur Unterschrift vorbereiten.

Der Berufsalltag des Liftmanagers hält zahlreiche Herausforderungen und viel Abwechslung bereit. Zum Liftmanager eignet sich deshalb vor allem, wer über viel Dienstleistungsorientierung verfügt und gleichzeitig sicher verhandeln kann. Angehende Liftmanager sollten sich zudem gerne mit Zahlen beschäftigen und gut mit ihnen umgehen können. Wenn Sie Interesse an einer Tätigkeit im Liftmanagement bei Hundt Consult haben, besuchen unsere Karriereseite.