{"id":5204,"date":"2015-05-08T00:00:00","date_gmt":"2015-05-07T22:00:00","guid":{"rendered":"https:\/\/www.hundt-consult.de\/anlagensicherheits-report-2015\/"},"modified":"2015-05-08T00:00:00","modified_gmt":"2015-05-07T22:00:00","slug":"anlagensicherheits-report-2015","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.hundt-consult.de\/at\/anlagensicherheits-report-2015\/","title":{"rendered":"Anlagensicherheits-Report 2015"},"content":{"rendered":"<div class=\"row\">\n<div class=\"col-md-12 col-sm-12 col-xs-12 column\">\n<div class=\"ge-content ge-content-type-ckeditor\" data-ge-content-type=\"ckeditor\">\n<p>Der Anlagensicherheits-Report 2015, den der Verband der T\u00dcV e.V. (VdT\u00dcV) j\u00e4hrlich ver\u00f6ffentlich, macht eines deutlich: Die Verbesserung der Sicherheit von Aufzugsanlagen ist auf einem guten Weg. Es bleibt aber auch noch viel zu tun.<\/p>\n<p>507.612 Aufzugsanlagen wurden im Jahr 2014 \u00fcberpr\u00fcft. Das sind erstmals seit 2008 mehr als 500.000 \u00fcberwachungsbed\u00fcrftige Anlagen. Und es bedeutet einen Zuwachs von 5,8 Prozent gegen\u00fcber 2013. Laut VdT\u00dcV bedeutet es aber auch, dass circa 150.000 Aufz\u00fcge nicht zur Pr\u00fcfung angemeldet wurden und deren Zustand damit unbekannt ist. Nach Sch\u00e4tzung von Pr\u00fcfungsorganisationen und den Verb\u00e4nden der Aufzugshersteller sind in Deutschland rund 660.000 Aufz\u00fcge in Betrieb. Mit der Schaffung der Pr\u00fcfplaketten durch die neue Betriebssicherheitsverordnung und somit einer Kontrollm\u00f6glichkeit f\u00fcr die Nutzer und Beh\u00f6rden, ob eine Anlage gepr\u00fcft wurde oder nicht, wird sich in den n\u00e4chsten Jahren zeigen, ob diese Zahl validiert werden kann.<\/p>\n<p><strong>Positive, aber auch bedenkliche Entwicklung<\/strong><\/p>\n<p>Erfreulich ist, dass die Zahl der m\u00e4ngelfreien Aufz\u00fcge im Jahr 2014 auf 46,66 Prozent gestiegen ist. Das ist ein Plus von 1,66 Prozent im Vergleich zum Vorjahr. Betrachtet man den Anteil der Anlagen die nach Abschluss der Pr\u00fcfung m\u00e4ngelfrei waren, so sind es sogar 50,92 Prozent. Ebenso ist eine positive Tendenz bei der Aufdeckung von geringf\u00fcgigen M\u00e4ngeln zu erkennen. Wiesen 2013 noch 41,04 Prozent der Aufz\u00fcge geringf\u00fcgige M\u00e4ngel auf, waren es 2014 nur noch 38,85 Prozent. Diese Art von M\u00e4ngeln m\u00fcssen Aufzugsbetreiber bis zur n\u00e4chsten Pr\u00fcfung im kommenden Jahr beheben.<\/p>\n<p>Dagegen steht die bedenkliche Entwicklung bei Aufzugsanlagen mit sicherheitserheblichen M\u00e4ngeln. In diesem Bereich stieg die Zahl von 12,40 Prozent auf 13,82 Prozent. Die Beseitigung dieser M\u00e4ngel wird sp\u00e4testens drei Monate nach deren Feststellung erneut gepr\u00fcft. Besonders kritisch ist die wachsende Zahl der Aufz\u00fcge mit gef\u00e4hrlichen M\u00e4ngeln: Rund 3.300 der gepr\u00fcften Aufzugsanlagen waren 2014 davon betroffen und mussten mit sofortiger Wirkung stillgelegt werden. Das sind 89 mehr als noch 2013. Auch die durchgef\u00fchrten Zwischenpr\u00fcfungen best\u00e4tigen diese Tendenz: 2014 waren 56,96 Prozent der Aufzugsanlagen m\u00e4ngelfrei (2013 waren es 54,68 Prozent). Die Zahl der Aufz\u00fcge mit sicherheitserheblichen M\u00e4ngeln stieg aber von 6,97 Prozent auf 7,41 Prozent. Unver\u00e4ndert bei 0,35 Prozent blieb der Anteil von gef\u00e4hrlichen M\u00e4ngeln.<\/p>\n<p>Diese Zahlen sind jedoch grunds\u00e4tzlich weniger positiv zu bewerten als die der wiederkehrenden Pr\u00fcfungen (ehemals Hauptpr\u00fcfungen), da im Rahmen von Zwischenpr\u00fcfungen fast nur Pr\u00fcfungen vorgenommen werden, deren M\u00e4ngel in der Regel auch ein qualifizierter Wartungsmonteur entdecken k\u00f6nnte.<\/p>\n<p>Unber\u00fccksichtigt ist dabei au\u00dferdem, dass die Bewertungsma\u00dfst\u00e4be in den vergangenen Jahren mehrfach vom VdT\u00dcV ver\u00e4ndert wurden und heutzutage M\u00e4ngel erfasst werden, die vor wenigen Jahren noch als Anmerkungen dokumentiert worden w\u00e4ren. Auch geht aus der Statistik nicht hervor, wie h\u00e4ufig ein fehlender Pr\u00fcfbericht aus dem Vorjahr der einzige dokumentierte Mangel ist. Bei diesem Mangel ist zumindest fraglich ob die zugelassenen \u00dcberwachungsstellen nicht eine gewisse Mitverantwortung tragen. Denn sie waren es, die vor einigen Jahren angefangen haben die Pr\u00fcfberichte h\u00e4ufig nur noch elektronisch vor Ort zu erfassen und keine Kopie mehr im Pr\u00fcfbuch abzulegen.<\/p>\n<p><strong>Weitere Verbesserung in Sicht?<\/strong><\/p>\n<p>Die jahrelange Erfahrung von HUNDT CONSULT bei der Betreuung von mehreren tausend Aufzugsanlagen belegt, dass ein professionelles und optimiertes Liftmanagement zu einer kontinuierlichen Verbesserung der Pr\u00fcfungsergebnisse f\u00fchrt.<\/p>\n<p>Es liegt aber vor allem in den H\u00e4nden der Aufzugsbetreiber, die notwendigen Wartungs- und Instandhaltungsma\u00dfnahmen zu treffen. HUNDT CONSULT steht seinen Kunden bei der Festlegung von geeigneten kurzfristigen Ma\u00dfnahmen und der ganzj\u00e4hrlichen Wartungsoptimierung beratend zur Seite.<\/p>\n<p>Bei Fragen oder kurzfristigen Problemen kontaktieren Sie uns gern und\u00a0<a href=\"mailto:contact@hundt-consult.de\">vereinbaren Sie einen Termin!<\/a><\/p>\n<\/div>\n<\/div>\n<\/div>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Der Anlagensicherheits-Report 2015, den der Verband der T&Uuml;V e.V. (VdT&Uuml;V) j&auml;hrlich ver&ouml;ffentlich, macht eines deutlich: Die Verbesserung der Sicherheit von Aufzugsanlagen ist auf einem guten Weg. 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