{"id":5188,"date":"2016-04-05T00:00:00","date_gmt":"2016-04-04T22:00:00","guid":{"rendered":"https:\/\/www.hundt-consult.de\/maengel-am-aufzug-land-hessen-droht-mit-bussgeld-von-100-000-euro\/"},"modified":"2016-04-05T00:00:00","modified_gmt":"2016-04-04T22:00:00","slug":"maengel-am-aufzug-land-hessen-droht-mit-bussgeld-von-100-000-euro","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.hundt-consult.de\/at\/maengel-am-aufzug-land-hessen-droht-mit-bussgeld-von-100-000-euro\/","title":{"rendered":"M\u00e4ngel am Aufzug? \u2013 Land Hessen droht mit Bu\u00dfgeld von 100.000 Euro"},"content":{"rendered":"<div class=\"row\">\n<div class=\"col-md-12 col-sm-12 col-xs-12 column\">\n<div class=\"ge-content ge-content-type-ckeditor\" data-ge-content-type=\"ckeditor\">\n<p>Die neue Betriebssicherheitsverordnung (BetrSichV), die seit dem 1. Juni 2015 gilt, stellt hohe Anforderungen an die Verwender (ehemals: Betreiber) von Aufzugsanlagen. Ein Fall in Hessen beweist nun: Auf die leichte Schulter sollte man das nicht nehmen, denn es k\u00f6nnen Bu\u00dfgelder in bis zu sechsstelliger H\u00f6he drohen.<\/p>\n<p>Zu den Pflichten der Verwender von Aufzugsanlagen geh\u00f6ren zum Beispiel eigene Kontrollen und Beurteilungen der Anlagen, das Einleiten von Ma\u00dfnahmen, die den sicheren Betrieb gew\u00e4hrleisten, sowie regelm\u00e4\u00dfige Pr\u00fcfungen durch zugelassene \u00dcberwachungsstellen (Z\u00dcS). Dies soll die sichere Benutzung der Aufzugsanlage gew\u00e4hrleisten. Werden Pr\u00fcffristen \u00fcberschritten, Pr\u00fcfbescheinigungen nicht vorgelegt oder die Aufz\u00fcge nicht ausreichend instandgehalten, kann dies schwerwiegende Folgen haben. Das zeigt ein aktueller Fall aus Hessen:<\/p>\n<p>Ein Sachverst\u00e4ndiger hatte bei der Pr\u00fcfung eines Personenaufzugs gef\u00e4hrliche M\u00e4ngel festgestellt. In einem Schreiben vom 15. M\u00e4rz 2016 verweist das Regierungspr\u00e4sidium Darmstadt, Abteilung Arbeitsschutz und Umwelt Frankfurt, deshalb auf \u00a7 5 Abs. 2 der BetrSichV. Demzufolge darf der Verwender keinen Aufzug zur Verf\u00fcgung stellen, wenn dieser M\u00e4ngel aufweist, die die sichere Verwendung beeintr\u00e4chtigen. Der Verwender des Aufzugs m\u00fcsse gem\u00e4\u00df der neuen BetrSichV diese M\u00e4ngel beseitigen und anschlie\u00dfend die Anlage von einer Z\u00dcS \u00fcberpr\u00fcfen lassen. Eine entsprechende Bescheinigung der Z\u00dcS m\u00fcsse er dann der zust\u00e4ndigen Beh\u00f6rde vorlegen. F\u00fcr den Fall, dass der Verwender diesen Pflichten nicht nachkomme, droht das Regierungspr\u00e4sidium in dem besagten Schreiben mit kostenpflichtigen Anordnungen. Und weiter hei\u00dft es: \u201eDar\u00fcber hinaus kann auch auch die nicht ausreichende Instandhaltung von Aufzugsanlagen seit dem 01. Juni 2015 mit Bu\u00dfgeldern bis zu 100.000 Euro geahndet werden.\u201c<\/p>\n<p>Der vorliegende Fall im Land Hessen zeigt, wie wichtig es f\u00fcr Verwender von Aufzugslagen ist, die strengeren Vorschriften ernstzunehmen und einzuhalten. So sch\u00fctzen sie nicht nur Menschen und Sachwerte, sondern vermeiden auch hohe Geldstrafen.<\/p>\n<p>\u201eDie neue Betriebssicherheitsverordnung ist sinnvoll und notwendig\u201c, sagt Tim Gunold, Gesch\u00e4ftsf\u00fchrer der HUNDT CONSULT GmbH. \u201eAber viele Verwender haben einfach nicht die Zeit oder das Know-how, alle Vorschriften rechtzeitig und richtig umzusetzen \u2013 zumal vieles neu und erkl\u00e4rungsbed\u00fcrftig ist. HUNDT CONSULT steht den Verwendern hierbei gern zur Seite, wenn sie Hilfe ben\u00f6tigen.\u201c<\/p>\n<p>Haben Sie Fragen zum Thema? \u2013&nbsp;<a href=\"mailto:contact@hundt-consult.de\" rel=\"noopener\" target=\"_blank\">Sprechen Sie uns an<\/a>!<\/p>\n\n<\/div>\n<\/div>\n<\/div>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Die neue Betriebssicherheitsverordnung (BetrSichV), die seit dem 1. Juni 2015 gilt, stellt hohe Anforderungen an die Verwender (ehemals: Betreiber) von Aufzugsanlagen. 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