{"id":5174,"date":"2016-07-20T00:00:00","date_gmt":"2016-07-19T22:00:00","guid":{"rendered":"https:\/\/www.hundt-consult.de\/ein-fast-normaler-tag-eines-projektleiters-bei-hundt-consult\/"},"modified":"2016-07-20T00:00:00","modified_gmt":"2016-07-19T22:00:00","slug":"ein-fast-normaler-tag-eines-projektleiters-bei-hundt-consult","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.hundt-consult.de\/at\/ein-fast-normaler-tag-eines-projektleiters-bei-hundt-consult\/","title":{"rendered":"Ein \u201efast normaler Tag\u201c eines Projektleiters bei HUNDT CONSULT"},"content":{"rendered":"<div class=\"row\">\n<div class=\"col-md-12 col-sm-12 col-xs-12 column\">\n<div class=\"ge-content ge-content-type-ckeditor\" data-ge-content-type=\"ckeditor\">\n<p>Projektleiter bei HUNDT CONSULT \u2013 was macht man da eigentlich? Das werden wir von Bewerberinnen und Bewerbern, aber auch von unseren Kunden oft gefragt. Diese Frage k\u00f6nnte niemand besser beantworten als unsere Projektleiter selbst. Und deshalb lassen wir heute in unserem Blog einmal einen zu Wort kommen:<\/p>\n<p>\u201eNormalerweise betreue ich als Projektleiter S\u00fcddeutschland mit Schwerpunkt M\u00fcnchen. In den n\u00e4chsten Tagen geht es f\u00fcr mich in die sch\u00f6ne Schweiz \u2013 genauer nach Davos. Das ist unbekanntes Terrain f\u00fcr mich, zumindest was Aufzugsanlagen betrifft. Aber genau das liebe ich an meinem Beruf! Das Ziel heute ist also eine renommierte Kurklinik mit mond\u00e4ner Atmosph\u00e4re. Ich f\u00fchle mich ein wenig wie im Zauberberg von Thomas Mann. Spielte dieser Roman nicht auch in diesem Gebirgspanorama von Davos? Die Kurklinik besteht aus vielen Geb\u00e4uden und 13 alten, aber sehr sch\u00f6nen Aufzugsanlagen, weswegen wir auch angeheuert wurden. Unser Auftrag: Bestandsaufnahme, Gef\u00e4hrdungsbeurteilung und Konzepterstellung f\u00fcr die kommenden Jahre. Ein Gro\u00dfteil der Aufzugsanlagen hier in der Klinik ist in die Jahre gekommen und muss dringend saniert werden. Daf\u00fcr sind wir genau die Richtigen, denn das ist unser Fachgebiet.<\/p>\n<p>Die Vorbereitungen habe ich schon in den letzten Wochen getroffen, denn ich musste mich zun\u00e4chst schlau machen. Wir sind hier nicht in der EU, sodass die Gesetzeslage eine andere ist. Dazu kommt, dass jedes Kanton noch sein ganz eigenes Ding macht. Ja, und in manchen Kantonen gibt es noch nicht mal etwas Vergleichbares wie bei uns die Z\u00dcS. Hier wird noch auf Eigenverantwortung, Betreiberhaftung sowie die Verantwortung der Aufzugsunternehmer gesetzt. Und das scheint sogar zu klappen. Denn wenn ich mir die Anlagen so anschaue&#8230; Sie sehen gut aus, zumindest besser als manch klappriger Aufzug hierzulande.<\/p>\n<p><strong>Wie im Zauberberg<\/strong><\/p>\n<p>Zugegeben: F\u00fcr uns Deutsche, die wir die Ordnung und Struktur lieben, mag es etwas merkw\u00fcrdig erscheinen, aber in Davos geht es tats\u00e4chlich noch Aufzugsanlagen ohne Kabinent\u00fcr, Lichtleiste und Hasenk\u00e4fige. Fast wie in alten Zeiten. Also doch wie im Zauberberg! Allerdings muss ich dazu sagen: Auch die Schweizer Gelassenheit hat auch ihre Grenzen. Saniert und neu gebaut wird jetzt nach EN 81-1\/2. Und dem Betreiber wird seit einiger Zeit auch die EN 81-80 durch die Aufzugsunternehmer und Verb\u00e4nde nahegelegt.<\/p>\n<p>Fr\u00fch morgens fahre ich durch die wundesch\u00f6ne Schweizer Landschaft. Jetzt hei\u00dft es endlich: loslegen! Als erstes steht ein Treffen mit dem Haustechniker an. Er erkl\u00e4rt mir den Geb\u00e4udekomplex, zeigt mir die versteckten Anlagen und erkl\u00e4rt mir die Wege. Und dies alles auf sehr freundliche Weise \u2013 nur leider im Schweizer Platt. Aber wir Hamburger sind Platt ja gew\u00f6hnt! Insofern geht es, zumindest einigerma\u00dfen!<\/p>\n<p>Ich fertige von jeder Anlage eine Fotodokumentation an, erfasse technische Details und leiste zum Teil Detektivarbeit. Denn hier im Kanton Graub\u00fcnden gibt es keine B\u00fccher mit Berechnungen, Anlagenbeschreibungen und technischen Daten. Wo kein T\u00dcV ist, ist auch kein T\u00dcV-Buch! Gut f\u00fcr die Schweizer Gelassenheit, aber leider etwas m\u00fchselig f\u00fcr meine Arbeit. Zwischendurch f\u00fchre ich wichtige Telefonate mit Firmen und Kunden \u2013 an manchen Tagen bis zu 30 St\u00fcck. Das heutige Highlight: Eine gro\u00dfe Versicherungsgesellschaft ben\u00f6tigt unsere Hilfe f\u00fcr ein Gutachten: Ein Gabelstapler ist unbemannt durch eine geschlossene Aufzugst\u00fcr gefahren. Ein neuer spannender Auftrag, wieder s\u00fcdlich von M\u00fcnchen, diesmal im bayerischen Voralpengebiet, also mir bekanntes Terrain. Eine kurze telefonische Abkl\u00e4rung, der Auftrag kommt dann sp\u00e4ter per E-Mail.<\/p>\n<p><strong>Vor-Ort-Termine und B\u00fcro<\/strong><\/p>\n<p>Kurzfristig gibt es noch am selben Tag einen Vor-Ort-Termin zur Schadensfeststellung und zum Sammeln von Informationen. Ich fahre also noch heute und verlasse Davos. Dort angekommen, befrage ich die Mitarbeiter, um den Schaden zu rekonstruieren. Das Gutachten erstelle ich sp\u00e4ter im B\u00fcro. Und auch die Angebotspr\u00fcfung des Aufzugsunternehmers f\u00fcr die Versicherungsgesellschaft muss noch warten.<\/p>\n<p>Am n\u00e4chsten Morgen steht noch ein Treffen mit dem Betreiber f\u00fcr ein kleines ,Vorab- Statement\u2018 zur Situation der Aufzugsanlagen hier vor Ort an. Am Nachmittag geht es wieder Richtung Heimat. In den n\u00e4chsten Tagen steht noch die Auswertung an, ich erstelle ein Konzept und schreibe eine Handlungsempfehlung.<\/p>\n<p>So sieht der Arbeitsalltag eines Projektmanagers bei HUNDT CONSULT aus. Wobei von Alltag kaum die Rede sein kann. Denn es wird nicht langweilig, bleibt spannend und macht mir gro\u00dfen Spa\u00df.\u201c<\/p>\n<p>HUNDT CONSULT ist immer auf der Suche nach guten und motivierten Projektleitern. Wenn Sie Interesse haben:&nbsp;<a href=\"mailto:contact@hundt-consult.de\">melden Sie sich gern bei uns!<\/a><\/p>\n<\/div>\n<\/div>\n<\/div>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Projektleiter bei HUNDT CONSULT &ndash; was macht man da eigentlich? Das werden wir von Bewerberinnen und Bewerbern, aber auch von unseren Kunden oft gefragt. Diese Frage k&ouml;nnte niemand besser beantworten als unsere Projektleiter selbst. 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